Dresdner Striezelmarkt, da lohnt sich eine Reise
Ganz Dresden ist im Dezember ein Weihnachtsmarkt. Vom Hauptbahnhof bis zur Dresdner Neustadt schlängelt sich der Glühweinduft durch die Straßen. Deshalb sollte man sich vor diesem Weg in Acht nehmen. Zum einen ist diese Route ebenso den Konsumenten vorbehalten, die größten Einkaufstempel – Karstadt, Altmarkt Galerie, C&A sowie Hunderte Händler – liegen mitten im Glühwein- und Bratwurstdampf. So muss man grob geschätzt mit 200 Blessuren rechnen, um den gewünschten Zielpunkt zu erreichen. Den Sachsen stört das nicht, er mag es kuschelig. Zum anderen wird man es nicht bei einer Kostprobe des leckeren Getränks belassen, so dass man letzten Endes in die Konsumfalle tappt. Mit dem nie gewollten 94 Zoll Plasma-Fernseher verlässt man die Technikabteilung Richtung Heimat.
Sehr zu empfehlen ist der Weihnachtsmarkt im Stallhof auf dem Schlossgelände, der letztes Jahr abgebrannt ist. Wahrscheinlich war der Weihnachtsmann mit den erhobenen Eintrittsgeldern nicht ganz einverstanden.
Höhepunkte des Weihnachtsmarktes: Die Striezel bezeichnet einen Stollen, auf den die Dresdner sehr stolz sind. Schmeckt sehr gut, wobei Rosinenliebhaber ein wenig enttäuscht sind. Herrnhuter Sterne, weltbekannte christliche Sterne aus einer winzigen Gemeinde, ca. 80km entfernt von Dresden. Dort konnte die Gemeinde mit Hilfe des Barons von Zinzendorf 300 Jahre ihre Sterne basteln und sie in die Welt hinaus tragen.
Striezelmarktprogramm mit vielen weiteren Weihnachtsevents